Profil 04 · Firmenverbundener Vermittler

Unabhängigkeit vom Makler.

Eigene Lizenz, eigene Fachabteilung, direkte Verhandlung mit den Versicherern. Was bleibt, ist die weltweite Administration — und die hängt am Makler.

Ausgangslage

Wer erbringt heute welche Leistung

Ein Konzern in über 60 Ländern. Die Verantwortung für das Versicherungsmanagement liegt beim firmenverbundenen Vermittler — daran ändert sich nichts. Erbracht wird die Arbeit aber zu erheblichen Teilen woanders.

Eigenes FachteamMakler

Risiko

Eigenes Fachteam
Strategie, Selbstbehälte, Deckungskonzepte, Programmarchitektur
Makler
Marktzugang, Platzierung, Wording

Vertrag

Eigenes Fachteam
Zentrale deutsche Policen, selbst verhandelt und platziert
Makler
Programminstruktion, Fronting-Policen, rein lokale Policen

Schaden

Eigenes Fachteam
Steuerung der Großschäden, Verhandlung mit dem Versicherer
Makler
Lokale Bearbeitung und Meldewege über das Netzwerk

International

Eigenes Fachteam
Datenlieferung an Makler und Versicherer
Makler
Netzwerk, Versicherungshandbuch, Policenprüfung, Länderstatus

Daten und Reporting

Eigenes Fachteam
Konsolidierung und Summenabfrage — in Excel
Makler
Policenreporting im System des Maklerhauses
Fazit der Ausgangslage

Die Fachhoheit liegt im Haus. Die Datenhoheit nicht.

  • Was der Makler erbringt, ist zum größten Teil Administration — Netzwerk, Policenprüfung, Status, Reporting.
  • Die vollständigere Policenübersicht liegt in seinem System; die zentral in Deutschland platzierten Policen fehlen dort.
  • Jede Gesamtaufstellung der Versicherungskosten entsteht von Hand, aus zwei Quellen.
  • Die Datenkonsolidierung bindet Kapazität im eigenen Haus, ohne eine belastbare Datenbasis zu erzeugen.
  • Fragen aus den Gesellschaften laufen über das Maklernetz: weiterleiten, nachhalten, erinnern, zurückmelden. Auch diese Kette endet in Deutschland — obwohl die Fachhoheit dort ohnehin liegt.
Umsetzung

riskport Service übernimmt einen Teil davon

Dieselben fünf Bereiche, ein Jahr später. Das Versicherungsprogramm ist unverändert. Verändert hat sich, wo die Daten liegen und wer die Arbeit macht. Der Anteil des eigenen Fachteams sinkt dort, wo Administration wegfällt — nicht dort, wo fachlich entschieden wird.

Eigenes FachteamriskportMakler

Risiko

Eigenes Fachteam
Unverändert im eigenen Haus
riskport
nicht betroffen
Makler
Marktzugang, Platzierung, Wording

Vertrag

Eigenes Fachteam
Verhandlung und Platzierung wie bisher
riskport
Alle Policen in einem System, Fristen und Reporting daraus
Makler
bisher
Programminstruktion und Fronting

Schaden

Eigenes Fachteam
Steuerung der Großschäden
riskport
Erfassung, Zuordnung und Nachverfolgung
Makler
bisher
Lokale Bearbeitung

International

Eigenes Fachteam
Entscheidung über Struktur und Verteilung
riskport
Prämienallokation auf eigenen Daten, intern herleitbar
Makler
bisher
Netzwerkkoordination in den Ländern

Daten und Reporting

Eigenes Fachteam
Freigabe und fachliche Prüfung
riskport
Konsolidierung, Summenabfrage, eindeutige Zuordnung
Makler
bisher
nur noch nachrichtlich
Was das Unternehmen davon hat

Weniger Aufwand, mehr Leistung — ohne zusätzliches Budget

Aufwand

Die Datenerhebung läuft als Abfrage statt als Excel-Runde. Die Konsolidierung entfällt im eigenen Haus. Die Allokation muss nicht mehr beim Makler angefordert und nachvollzogen werden.

Leistung

Erstmals eine vollständige Policenübersicht im eigenen System. Die Allokation ist intern herleitbar — gegenüber den Ländern, der Revision und dem Wirtschaftsprüfer. Datenhoheit und Übersicht liegen im Konzern.

Budget

Kein zusätzliches Budget erforderlich. Ein Teil kam aus dem angepassten Dienstleistungsvertrag mit dem Makler, der Rest aus dem Synergiegewinn im eigenen Haus: freigewordene Personalkapazität und höhere Effizienz.

Wirtschaftlich

Wo das Budget dafür herkam

Kein zusätzliches Budget heißt nicht, dass die Leistung nichts kostet. Sie wurde aus zwei Quellen finanziert — und keine davon war ein neuer Antrag.

Vorher780.000 €
Vergütung des globalen Maklers · 780.000 €
Mit riskport Service780.000 €
Vergütung des globalen Maklers · 742.700 €riskport Service · 37.300 €
Die Maklervergütung wurde im angepassten Dienstleistungsvertrag um den Teil gekürzt, den riskport Service übernimmt. Was darin nicht aufging, fing der Synergiegewinn im eigenen Haus auf: freigewordene Kapazität, die vorher in die Datenkonsolidierung lief.
Das Gesamtbudget bleibt bei 780.000 €. Die Datenhoheit wechselt die Seite, die Kosten nicht. Alle Angaben netto.
Die Erweiterung · riskport Team

Was würden Sie sagen, wenn dieses Netz Ihnen gehört?

Ihr eigenes Administrationsnetz in über 60 Ländern — geführt von Ihnen, in jedem Land gleich arbeitend. Und damit ein weiteres Stück Unabhängigkeit vom Makler.

In jedem Land eine eigene Rolle.

Programminstruktion, Abstimmung mit dem Frontingversicherer, Prüfung von Police und angewiesener Prämie, Nachhalten des Status.

EMEAAmerikaAsien-PazifikDeutschland · Zentrale
01 · Länder02 · Regionen03 · Zentrale
Mit riskport Team

Die Verteilung mit eigenem Netz

Mit eigenen Netzwerkrollen verschiebt sich der letzte große Block. Die Verantwortung bleibt unverändert beim firmenverbundenen Vermittler — verschoben wird ausschließlich die ausführende Arbeit. Was beim Makler bleibt, ist das, wofür es ihn tatsächlich braucht.

Eigenes FachteamriskportMakler

Risiko

Eigenes Fachteam
Unverändert im eigenen Haus
riskport
nicht betroffen
Makler
Marktzugang, Platzierung, Wording

Vertrag

Eigenes Fachteam
Verhandlung und Platzierung wie bisher
riskport
Policenpflege, Fristen, Nachträge, Reporting
Makler
bisher
Zeichnung der Fronting-Policen

Schaden

Eigenes Fachteam
Steuerung der Großschäden
riskport
Meldung, Zuordnung, Nachverfolgung, Korrespondenz
Makler
bisher
Lokale Bearbeitung, wo erforderlich

International

Eigenes Fachteam
Entscheidung und fachliche Freigabe
riskport
Programminstruktion, Frontingabstimmung, Policenprüfung, Länderstatus
Makler
bisher
Platzierung rein lokaler Policen

Daten und Reporting

Eigenes Fachteam
Freigabe und fachliche Prüfung
riskport
Vollständige Datenhaltung und konsolidiertes Reporting
Makler
bisher
nicht mehr erforderlich
Wer die Arbeit macht

Drei Rollen, die Ihr Netz betreiben

riskport Team sind ausgebildete Rollen, die Sie führen wie Mitarbeiter. Sie korrespondieren, prüfen, haken nach — und pflegen das Ergebnis selbst in riskport ein.

L

Länderrolle

Eine je Land
  • Gibt die Programminstruktion weiter und hält sie nach
  • Stimmt mit dem Frontingversicherer ab, bis die Police steht
  • Prüft Policeninhalt und angewiesene Prämie, beanstandet Abweichungen
  • Beantwortet Fragen der Tochtergesellschaft zum Programm
R

Regionenrolle

EMEA · Amerika · Asien-Pazifik
  • Kennt den Stand aller Länder ihrer Region
  • Ist Ansprechpartner für Ihren regionalen Risikomanager
  • Eskaliert, was im Land nicht gelöst wird
  • Pflegt das globale Versicherungshandbuch für ihre Region
Z

Zentrale Rolle

Deutschland
  • Überwacht alle Regionen und konsolidiert den Stand
  • Berichtet an den firmenverbundenen Vermittler
  • Hält Fristen, Nachträge und offene Punkte nach
  • Ist die Funktion, die heute der Account Manager des Maklers hat
So arbeiten die RollenEigener Name, eigener Zugang, erreichbar über Teams und Outlook. Menschliche Letztverantwortung liegt bei uns, die Weisung bei Ihnen. Das Unternehmen erhält damit nicht nur das System, sondern auch die darauf erbrachte Arbeit.
Künftig im eigenen Netz

Übernehmen die Rollen

  • Programminstruktion in die Länder geben und nachhalten
  • Mit dem Frontingversicherer abstimmen, bis die Police steht
  • Policeninhalt und angewiesene Prämie prüfen und beanstanden
  • Lokale Fragen zu den globalen Programmen beantworten
  • Das globale Versicherungshandbuch pflegen
  • Ergebnisse unmittelbar in riskport erfassen
  • Konsolidiert an die Zentrale berichten
Weiterhin eingekauft

Bleibt beim Makler

  • Marktzugang und Platzierung beim Versicherer
  • Wording-Entwurf und Verhandlung
  • Platzierung rein lokaler Policen, die im Land gezeichnet werden
  • Lokale Vermittlerfunktion, wo sie aufsichtsrechtlich vorgeschrieben ist
Wirtschaftlich

Das Budget verschiebt sich — und wird kleiner

Die Frage ist nicht, ob die Maklervergütung zu hoch ist. Die Frage ist, welcher Teil davon auf Administration entfällt — und was diese Administration im eigenen Netz kostet.

Heute780.000 €
Marktzugang, Wording, lokale Platzierung380.000 €
Administration und Netzwerkkoordination400.000 €
Marktzugang, Wording, lokale Platzierung · 380.000 €Administration und Netzwerkkoordination · 400.000 €
Die 400.000 € Administration werden zu 306.000 € im eigenen Netz.
Mit eigenem Netz686.000 €
Marktzugang, Wording, lokale Platzierung380.000 €
Administration und Netzwerkkoordinationriskport Team · Netzwerkrollen306.000 €
Ersparnis94.000 €
Marktzugang, Wording, lokale Platzierung · 380.000 €riskport Team · Netzwerkrollen · 306.000 €Ersparnis · 94.000 €
Die Leistung des Maklers bleibt unverändert bei 380.000 €. Die Administration kostet im eigenen Netz 306.000 € statt 400.000 €. Die Differenz von 94.000 € bleibt im Unternehmen. Alle Angaben netto.
Das Fazit

686.000 € statt 780.000 € — und das bei mehr Leistung. Das Unternehmen bekommt die Datenhoheit, ein Netz, das es selbst steuert, und Fachkapazität, die es sonst hätte einstellen müssen. Der Makler bleibt für das im Boot, wofür er tatsächlich gebraucht wird.

Der zweite Effekt

Mehr Kapazität, geringere Kosten

Die Verschiebung finanziert nicht nur das eigene Netz. Sie stärkt die Personalkapazität des firmenverbundenen Vermittlers in allen Bereichen — und bleibt dabei unter dem bisherigen Budget.

Fachkapazität

Wächst

Heute
Eigenes Fachteam
Mit riskport Team
Eigenes Fachteam
riskport Team
Abgänge und fehlende Stellenfreigaben fallen nicht mehr durch. Die Arbeit bleibt besetzt, auch wenn eine Stellenbesetzung am Markt nicht gelingt.
Kosten

Sinken

Heute
780.000 €
Mit riskport Team
686.000 €
Keine zusätzliche Stelle, kein zusätzliches Budget. 94.000 € weniger als vorher — bei gleichzeitig größerer Kapazität.
Das Ergebnis

Leistungsfähiger, produktiver, unabhängiger.

Die Steuerung findet dort statt, wo die Verantwortung liegt. Die Vergütung für Administration bleibt im Haus, die Qualität hängt nicht mehr an der Besetzung eines fremden Büros — und der Makler bleibt da, wo er wirklich Wert schafft.

  • Alle versicherungsrelevanten Daten und Policen im eigenen System
  • Weltweite Administration im eigenen Zugriff
  • Einheitliche Qualität über alle Länder
  • Fachkapazität wird aufgebaut, nicht abgebaut
  • Marktzugang und Buying Power des Maklers bleiben nutzbar
  • Engere und fachlichere Zusammenarbeit mit dem Versicherer

Lassen Sie uns darüber sprechen.

Wie Ihr Versicherungsmanagement heute organisiert ist, wo die Administration liegt und welcher Teil davon in Ihr eigenes Haus gehört. Ohne Verpflichtung — und wenn riskport nicht passt, sagen wir Ihnen das.