Versicherung ist hier nicht die Hauptaufgabe und soll es nicht werden. Die Frage ist nicht, wie das Thema mehr Aufmerksamkeit bekommt, sondern wie es ohne Aufmerksamkeit funktioniert und trotzdem steuerbar ist.
Ein Unternehmen mit 900 Mio. € Umsatz, internationalen Programmen und knapp 2 Mio. € Prämienvolumen. Zuständig ist eine Person im Treasury — neben Liquidität, Finanzierung und Bankbeziehungen. Versicherung ist ein Randthema, und genau so wird es behandelt: Es läuft, solange niemand etwas braucht.
Der Anteil des Treasury wird kleiner, nicht größer. Was bleibt, ist die Entscheidung — und die fällt erstmals auf einer Grundlage, die im Unternehmen liegt.
Datenbeschaffung und Rückfragen aus den Gesellschaften verlassen das Treasury. Keine E-Mail-Runden vor der Erneuerung, kein Weiterleiten an den Makler, kein Erinnern und kein Zurückmelden. Die Erneuerungsphase verdrängt die Hauptaufgabe nicht mehr.
Policen, Schäden, Kosten je Gesellschaft und Allokation liegen im Unternehmen und sind auf Knopfdruck abrufbar. Damit lässt sich dem Makler erstmals ein konkreter Auftrag erteilen — und prüfen, welche Optimierung er daraus erreicht hat.
Kein zusätzliches Budget. Der administrative Anteil der Maklervergütung wurde im angepassten Dienstleistungsvertrag herausgelöst und finanziert System und Leistung.
Der Aufwand im Treasury steht in keiner Rechnung, kostet aber mit — er geht zulasten der Hauptaufgabe. Deshalb gehört er in diesen Vergleich.
riskport Team tritt an die Stelle von riskport Service. Im Zentrum steht ein Account Manager, der für Ihr Unternehmen arbeitet: Er nimmt die Fragen aus den Gesellschaften auf, greift dabei auf Daten, Fachexpertise und Netzwerk zu und koordiniert den Makler. Was ein Makler leisten müsste, aber selten von sich aus tut.
Beide Seiten melden sich, wenn sie etwas brauchen — eine strukturierte Begleitung findet nicht statt. Vorschläge zu Struktur, Risikotransfer oder Prämie kommen nicht von selbst. Dazu kommen die Fragen aus den Gesellschaften, die ebenfalls hier enden.
riskport Team sind ausgebildete Rollen mit eigenem Namen und eigenem Zugang, erreichbar über Teams und Outlook. Sie nehmen auf, prüfen, haken nach und korrespondieren — und pflegen das Ergebnis selbst in riskport ein. Geführt werden sie vom Treasury, ohne dass dort jemand Versicherungsfachmann sein müsste.
Der Anteil des Treasury bleibt unverändert klein. Was sich verschiebt, ist die Arbeit zwischen Makler und eigenem Team — und damit, wer die Unterlagen für das nächste Gespräch erstellt.
Mit vier Rollen wandert die laufende Administration vom Makler ins eigene Haus. Was er weiter leistet, ist Platzierung, Verhandlung und Fachberatung — nicht Verwaltung.
192.000 € statt 227.500 € — bei einem Leistungsumfang, den es vorher nicht gab. Entscheidend ist aber nicht die Differenz: Das Thema belastet das Treasury nicht mehr, ist jederzeit auskunftsfähig und erstmals steuerbar. Bezahlt wird es aus Mitteln, die ohnehin fließen.
Drei Größen verändern sich gleichzeitig. Die erste ist die, die im Treasury zählt.
Versicherung belastet das Treasury nicht mehr und ist trotzdem jederzeit auskunftsfähig. Verändert hat sich nicht die Zuständigkeit, sondern die Richtung: Das Unternehmen gibt vor, woran gearbeitet wird, statt entgegenzunehmen, was vorgelegt wird.
Wie viel Kapazität das Thema im Treasury tatsächlich bindet, welche Leistung der Maklervergütung gegenübersteht und welcher Teil davon auf eine Rolle übergehen kann. Ohne Verpflichtung — und wenn riskport nicht passt, sagen wir Ihnen das.